Kommission Biblio2030

«Bibliotheken verändern die Welt!» Unter diesem Motto arbeitet die 2017 vom BIS gegründete Arbeitsgruppe zur Agenda 2030. Sie ist aus dem International Advocacy Programme der IFLA (International Federation  of Library Associations) entstanden, welche sich für die Interessen von Bibliotheken sowie für die Ziele der Agenda 2030 einsetzt. Die AG Biblio2030 wird in die Kommission Biblio2030 überführt. Dies hat der Vorstand im Sinne von Artikel 11 der Bibliosuisse-Statuten an seiner Sitzung im Februar 2019 beschlossen und das Mandat validiert.

Die Arbeitsgruppe Biblio2030

Die Schweizer Bibliotheken möchten am Programm aktiv teilnehmen und einen Aktionsplan zur Agenda 2030 für die Schweiz erstellen. Denn auch in der Schweiz gilt es, die wertvolle Arbeit von Bibliotheken und deren Beitrag zur Erreichung der Ziele besser bekannt zu machen. Zum einen ist der Bund auf die Hilfe der Bibliotheken angewiesen, zum Beispiel, indem Bibliotheken die Agenda 2030 bei der Bevölkerung bekannter machen. Ein Projekt der Kommission Biblio2030 sieht vor, Sitzwürfel den Bibliotheken zu einem vorteilhaften Preis anzubieten. Die Sitzwürfel sind aus Holz , nachhaltig produziert, mit ansprechendem Design und mit den einzelnen Zielen auf den Seiten abgebildet.

Anderseits möchten Bibliotheken ihre eigene Sichtbarkeit erhöhen und zeigen, welche Arbeit sie bereits leisten. Deshalb ist ein Portal geplant, auf dem Beispiele, Checklisten, Ideen und Best Practices gesammelt und präsentiert werden. Die DEZA stellt ebenfalls Material zur Verfügung, wie das vor kurzem herausgegebene Spiel «sustainable development geek». Bibliomedia möchte Themenkisten zu den einzelnen Zielen zusammenstellen, die dann von anderen Bibliotheken ausgeliehen werden können.

Die Kommission möchte dazu anregen, weitere Ideen zu entwickeln. Idealerweise wird jede Bibliothek, je nach Funktion und Rolle, die für sie prioritäre Ziele gemäss Agenda 2030 ermitteln. Eine Kollegin aus Deutschland zeigt mit einem Projekt beispielhaft, wie man durch die Ziele die eigene Arbeit aufwerten kann. Das Projekt hat den Preis «Taten für Morgen» gewonnen.

Die Kommission wird geleitet von